“DIE FREIHEIT” – eine “Familienpartei” im wahrsten Sinne des Wortes

31. Oktober 2010


Halloween 2010 (31.10.2010) – 8:15 Uhr – von Thomas Lachetta

Meine Kritik an die neue Partei “DIE FREIHEIT” geht weiter.

Ja, und zwar sind mir jetzt im sozialen Netzwerk “facebook” zwei  bekannte Namen in der dortigen für Jedermann öffentlichen einzusehenden Jugendorganisations-Gruppe der Partei  “DIE FREIHEIT” mit dem Namen “Die Freiheit | Generation Zukunft”  aufgefallen. Wörtlich steht dort in der Gruppenbeschreibung geschrieben:

Am 28.10.2010 erhielten Katharina Herm, Ehssan Khazaeli und Dustin Stadtkewitz vom Bundesvorstand der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT den Auftrag eine Jugendorganisation aufzubauen. Sie wird den Namen „Generation Zukunft“ tragen und aktiv an der politischen Willensbildung der jungen Generation mitwirken.

HERM ! STADTKEWITZ !
So so ! Herm – Das ist der Name von “Deutsch-national” Rapperin “Dee Ex” welchen sie auch auf ihrem Blog angibt. Und  Stadkewitz? Das wird sehr wahrschelich auch ein Verwandter vom Bundesvorstand René Stadtkewitz sein.

Das erinnert mich alles an den “Kölner Klüngel” (Kölner Klüngel  steht für Vetternwirtschaft, Korruption, eine Hand wäscht die andere, usw.^^) …. jetzt gibbet eben meiner Meinung nach auch den “Berliner Klüngel” made by “DIE FREIHEIT”. Was ich damit kritisieren will ist offensichtllich. Aber ich möchte es in Worten ausdrücken: Wie ich bereits gestern schon die Partei “DIE FREIHEIT” in einem anderen Blogeintrag dafür kritisiert habe, dass die Partei im Vorfeld zur Parteigründungsveranstaltung vom vergangenen Donnerstag niemanden (bis auf 50 mutmaßliche PI-News Aktivisten) der  FREIHEITs-Interessierten keinerlei Informationen darüber preisgab, dass überhaupt eine solche Gründungsveranstaltung stattfinden werde, geschweige denn dass am selbigen Tag auch die Bundesvorstandwahlen stattfinden werde und man als Wählerschaft nicht vor einer Mitwählerin, wie Frau Herm, zurückschreckt, welche in der rechtsextremen Szene, wie ich meine, verehrt wird. So gehts jetzt weiter mit der Bevormundung der “FREIHEIT”s-Partei! Jetzt bekommt man auch noch die Familienangehörige des Bundesvorsitzenden vor die Nase gesetzt, die uns weiter dirigieren sollen. “DIE FREIHEIT” ist also, wie es aussieht, eine “FAMILIENPartei”, im WAHRSTEN SINNE des Wortes . Man muss schon Stadkewitz mit Nachnamen heissen oder “deutsch-national” rappen um in den Vorständen gewält zu werden bzw. Aufträge zu erhalten.


“DIE FREIHEIT”-Partei wurde nun offiziell gegründet

29. Oktober 2010
Bundesvorstand DIE FREIHEIT (v.l.n.r.): Felix Strüning (Schriftführer), Karl Schmitt (stellvertretender Vorsitzender), Renè Stadtkewitz (Vorsitzender), Yorck-Alexander Mayer (Schatzmeister), Marc Doll (stellvertretender Vorsitzender).
Bundesvorstand DIE FREIHEIT (v.l.n.r.): Felix Strüning (Schriftführer), Karl Schmitt (stellvertretender Vorsitzender), Renè Stadtkewitz (Vorsitzender), Yorck-Alexander Mayer (Schatzmeister), Marc Doll (stellvertretender Vorsitzender).

29. Oktober 2010 – 23:32 Uhr – von Thomas Lachetta

Das warten hat ein Ende! Die neue Partei “DIE FREIHEIT” gibt heute auf ihrer Internetseite ihre offizielle Parteigründung bekannt:

Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT offiziell gegründet

Publiziert am 29. Oktober 2010 von DIE FREIHEIT

„Wir werden in den nächsten Jahrzehnten die Politik in Deutschland entscheidend mitbestimmen.“ Mit diesen Worten vollzog gestern Abend der Berliner Abgeordnete René Stadtkewitz (45) die im September angekündigte Parteigründung der Bürgerrechtspartei für mehr Freiheit und Demokratie, kurz DIE FREIHEIT.

Rund 50 Gründungsmitglieder fanden sich zur konstituierenden Versammlung in der Nähe der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in der Stauffenbergstraße in Berlin-Tiergarten ein. Neben der Wahl eines fünfköpfigen Bundesvorstandes wurde die Bildung eines Landesverbands Berlin beschlossen.

DIE FREIHEIT setzt sich für eine direkte Bürgerdemokratie nach Schweizer Vorbild ein und fordert umfassende Änderungen bei der Integrationspolitik. „Wir müssen gerade für die hier lebenden und gut integrierten Muslime die Ideologie des politischen Islam massiv bekämpfen“, sagte René Stadtkewitz, der einstimmig zum Bundesvorsitzenden gewählt wurde. „Die etablierten Parteien sind leider nicht bereit, hier klar Stellung zu beziehen und lassen die Bürger mit ihren Sorgen allein.“

Das Grundsatzprogramm der FREIHEIT thematisiert darüber hinaus im selben Maße viele weitere Politikfelder, wie Marc Doll (33), Leiter der Programmredaktion und seit gestern stellvertretender Bundesvorsitzender, erklärte: „Direkte Demokratie, Familie und Generation, Schule und Bildung, Wirtschaft, Arbeit und Soziales sowie ein gesundes Verhältnis zur Nation und der Verfassung sind nur einige Themen, bei denen wir konkrete Vorschläge zur Verbesserung unterbreiten.“

Für Anregungen, Hinweise und Änderungsvorschläge wird das mehr als 70 Seiten umfassende Grundsatzprogramm als Version 1.0 in Kürze auf der Website www.diefreiheit.org zum Download angeboten.

Forderungen sind unter anderem eine vom Volk beschlossene Verfassung, die Einführung von bundesweit einheitlich geregelten Volksentscheiden, die Besserstellung der Familien durch Entlohnung der Erziehungsleistung, ein Workfare-Konzept, das gemeinnützige Arbeiten statt Transfergelder vorsieht, bundeseinheitliche Schulstrukturen und Bildungsstandards, ein Null-Toleranz-Prinzip für Straftäter und ein Einwanderungsstopp bis zur Lösung der Integrationsprobleme.

DIE FREIHEIT wird zunächst bei den Wahlen zum Berliner Abgeordnetenhaus im Herbst 2011 und später bundesweit antreten. Weitere Vorstandsmitglieder sind Dr. Karl Schmitt (stellv. Vorsitzender), Yorck-Alexander Mayer (Schatzmeister) und Felix Strüning (Schriftführer).

Noch ein Hinweis an alle, die Mitglied werden wollen: Sobald der Rechtsbeistand die Formalitäten der Gründungsveranstaltung geprüft und bestätigt hat, geht das Antragsformular online. Also nur noch ein paar Tage.

So, jetzt ich bin ich auf das ca. 70 Seiten starke Parteiprogramm und auf den Verfassungsschutz-Bericht zu dieser neuen Partei “DIE FREIHEIT” gespannt. Eine extreme Partei will ich nicht unterstützen. Sollte sich jedoch herausstellen, dass der Verfassungsschutz diese Partei nicht als “extrem” einstuft und sollte mir das Parteiprogramm zusagen, dann wäre ich eventuell an einer Mitgliedschaft interssiert. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg. Und vielleicht wird ja in dieser Zeit doch noch die CDU wieder zu ihren Konservativen Werten (und einer sozialeren Schiene) zurückfinden. Dann würde ich der CDU evtl. beitreten wollen.
Schau’n mer mal ;)

Grüße
Thomas Lachetta


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