
4.10.2011 – von Thomas Lachetta
BILD berichtete am vergangenen Samstag von einem Fall (siehe HIER), wo eine deutsche Frau im Jahre 2004 einen Australier in London kennenlernte und aus Liebe zu ihm ein Jahr danach nach Australien zog. Im Jahre 2007 bekamen die beiden Baby.
Im Jahre 2010 wollte sich die Frau eine “Auszeit” von ihrer Beziehung nehmen und zog mit dem Kind nach Deutschland. Jetzt, schon 1 1/2 Jahre lang in Deutschland, will sie noch immer nicht mit dem Kind nach Australien zurückziehen. Der Vater des Kindes hat deswegen vor internationaler Gerichten beantragt sein Kind nach Australien zurück zu holen.
So, das sind die Fakten. Doch BILD erhebt in diesem Artikel absolut Partei für die Kindesentführerin. Der ganze Bericht ist total einseitig geschrieben und versucht mit zahlreichen emotionalen Redewendungen und Wörtern die Leserinnen und Leser auf die Seite der Kindesentführerin zu bringen.
Eine Analyse von Thomas Lachetta:
Schon die Überschrift “Darf ein Gerichtsvollzieher dieses Glück pfänden?” und das dazu gesetzte Foto zeigt deutlich die Parteilichleiht der zu Gunsten der Kindesentführerin. Dem Leser wird versucht auf emotionaler Schiene weiß zu machen die Kindesentführerin nicht als Täter, sondern als Opfer darzustellen.
Die Subüberschrift “KRISTINA C., 40, UND MAX, 4, leben ständig in Angst, weil die Behörden den Jungen zum Vater nach Australien schicken wollen” setzt noch einen drauf. Hier wird das Opfer, der Vater des Kindes, als Täter abgestempelt.
BILD schreibt:
Es ist sonnig und warm an diesem letzten Septembertag. Wir treffen Kristina C. und ihren Sohn Max in der Nähe von Stuttgart auf einem Spielplatz. Immer wieder saust der Vierjährige die Rutsche herunter. Kristina C. fängt den Jungen auf, drückt ihn fest an sich. Was für Außenstehende so unbeschwert aussehen mag, ist in Wirklichkeit ein mühsamer Versuch zu vergessen. Zu vergessen, dass dieses Glück zwischen Mutter und Sohn bald vorbei sein könnte. Vielleicht sogar morgen schon.
Pure Propaganda-Einleitung für die Frau. BILD greift dabei in auf emotionale Schreiben zurück. Man ließt nichts von dem verzweifelten Vater, der seinen Sohn wieder zurück haben will. Man liest aus den Zeilen der BILD-Propaganda nur heraus, dass die Frau und das Kind leiden würden und das der Vater ein diesem “Glück” jetzt schänden wolle.
Jetzt kommen die “bösen” Gerichte ins Spiel:
“Denn deutsche Gerichte werfen Kristina C. vor, ihren Sohn Maximilian entführt zu haben. Angezeigt hat sie ihr eigener Ehemann. George C., der Vater des Jungen.”
Dem Ehemann stimme ich zu, schliesslich hat die Frau kein Recht dem Vater des Kindes sein Sorgerecht zu entziehen.
BILD schreibt weiter:
“Er gab sich charmant, intelligent, war wohlhabend.”
Das ist er wahrscheinlich heute auch noch. Was kann also das Kind dafür wenn die Frau plötzlich keinen Bock mehr auf ihren Mann hat?
BILD schreibt weiter:
“Sie folgte dem Arzt nach Sydney. 2005 wurde geheiratet, Sohn Maximilian kam zwei Jahre später zur Welt. Ein perfektes Glück, so schien es.”
So schien es? BILD weiss ja Bescheid, und weiss dass alles nur gespielt war.
BILD schreibt:
“Doch die Fassade bröckelte schnell. Kristina fühlte sich einsam und ungeliebt: „Zwischen George und mir gab es keine Innigkeit, ich habe mich unsichtbar an seiner Seite gefühlt. Er hat mich und Max kaum beachtet, lebte nur für seine Patienten“, sagt sie.“
Taktik der Frau: Sie versucht ihren Mann als schlechten Vater dastehen zu lassen. Klar, wenn ihr Mann arbeitet wird ihm das gleich auch vorgeworfen.
BILD schreibt:
Im Februar 2010 beschließt Kristina C., eine Auszeit zu nehmen, von der Ehe, von Australien.
Eine Auszeit von der Ehe? Sowas kann nur von einer gottlosen deutschen Frau kommen.
BILD schreibt:
“Mit dem Einverständnis ihres Mannes reist sie mit Sohn Maximilian nach Stuttgart [...].”
Ob das so stimmt wage ich zu bestreiten Vielleicht sagte sie ihm nur, dass sie nur Deutschland kurz besuchen wollle und schreibt ihm dann später eine email “Hey, ich bleibe dann mal in Deutschland.”
“– und ist seitdem in internationalen Gesetzesmühlen gefangen.”
Ja! Scheiss Gesetze was. Und Gefangen ist nicht sie, sondern das Kind! BILD versucht sie abermals als Opfer darzustellen.
BILD schreibt:
“Denn George C. will, dass Ehefrau und Kind endlich zu ihm zurückkommen.”
BILD schreibt das so vorwurfsvoll, als ob der Ehemann keine Rechte hätte. BILD vergisst aber die Werte einer geschlossenen Ehe. Vermutlich schrieb diesen Artikel selbst eine atheistische, alleinerziehende Mutter. Wundern würds mich nicht.
BILD schreibt:
“Weil sich Kristina C. bis heute weigert, ist die Situation inzwischen eskaliert: Ihr Ehemann zeigte sie wegen Kindesentführung an und fordert nach dem Haager Übereinkommen die sofortige Rückführung seines Sohnes.”
Und was ist daran verwerflich?
Meine Sympathie gilt absolut dem Mann. Schließlich ist es auch sein Kind. Das er jetzt nicht sehen kann :..( Dass da die Situation eskaliert ist mehr als verständlich!
BILD schreibt:
„Als ich gehört habe, was George plant, war eine unglaubliche Fassungslosigkeit in mir“, erzählt Kristina. „Wie kann er uns zwingen, in dem Land zu leben, in dem ich jahrelang unglücklich war. Wie kann er Max und mir das antun?“
Purer Egoismus einer deutschen Frau! Sie verschwenden keinen Gedanken daran, wie sehr ihr Ehemann ohne sie und dem Kind im fernen Australien leidet. Nein, sie geht sogar noch weiter ! Wie könne er seinem eigenen Sohn das antun, dass er ihn wieder sehen will. Und aufeinmal bezeichnet sie ihren gesamten Aufentahlt in Australien als ungklöücklich. WERS GLAUBt !
BILD schreibt:
“Denn die internationale Gesetzeslage gibt dem Vater recht:”
Sowas lese ich gerne :)
BILD schreibt:
“Weil Maximilian länger als sechs Monate in Australien gelebt hat, gilt das Land als sein „gewöhnlicher Aufenthaltsort“, deshalb muss er dahin zurück.”
HIER wird das Wort “muss” benutzt. Das klingt ja schon so, als ob das Kind nicht zurück wolle.
BILD schreibt:
“Die Richter erkannten zwar an, dass der Vater als Bezugsperson keine Rolle spiele und dass Max in Deutschland bereits sozial integriert und die Rückführung „mit einer schwerwiegenden Beeinträchtigung des Kindeswohls“ verbunden sei – dennoch lautete das Urteil: Rückführung nach Australien. “
Ich glaube es werden hier nur die zwei kritischten Zeilen geschrueben, die di Richter gesagt haben. Alle anderen Sätze zu Gunsten des Vaters wurden gestrichen.
BILD schreibt:
“Es ist die Angst vor dem Ungewissen, die Kristina C. seitdem nicht schlafen lässt.”
Und schon wieder sticht ganz extreme Parteilichkeit in diesem Artikel heraus. Die Frau wird als Opfer dargestellt. Dass der Mann nun schon seit üner eibeb Jahr leidet wird NICHT erwähnt. Hier versucht die Aurrin des Textes zu erreichen, dass spätestens jetzt die Leserinnen des Artikels zu heulen beginnen und schnürt damit Antipathie gegebnüber dem Vater des Kindes.
BILD schreibt:
„Ich weiß nicht, wann das Urteil vollstreckt wird – theoretisch könnte jeden Tag der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen und mir Max wegnehmen.“
Ihr das Kind Wegnehmen? Das Kind hat eine Mutter UND einen Vater. Aber dass das Kind einen Vater und eine Mutter hat, den Wert der Familie, sowas kennt eben die Autorin des Artikels nicht.
BILD schreibt
„Ich traue mich kaum zurück in meine Wohnung, schlafe mal hier, mal da. Max kann nicht in den Kindergarten und ich nicht zur Arbeit. Ich fühle mich wie eine Schwerverbrecherin!“
Sicher kann Max in den Kindergarten. Und sicher kann sie auch arbeiten gehen. Hier versucht die Frau sich wieder als Opfer darszustellen.
BILD schreibt:
“Trotz richterlicher Anordnung raten Experten und Anwälte der Mutter davon ab, mit Max nach Down Under zu fliegen. Denn in Sydney würde ihr eine Gefängnisstrafe drohen, und der Sohn wäre an den Vater verloren.”
Und der Sohn wäre an den Vater verloren????????????????? HALLO???!!!!! Gehts noch? Das ist total hässlich geschrieben. Als ob der Vater schlecht mit dem Kind umgehen würde. Als ob das Kind dann verloren gegangen sei. So eich Schwachsinn! Spätestens jetzt sollte der Vater eine Rufschädigungs bzw. Verleumdnungskage gegen die BILD einreichen. So ein ein Propaganda-Text gegen den Vater ist absolut nicht hinnehmbar.
BILD schreibt:
“Der wollte sich zu dem Fall nicht äußern. BILD am SONNTAG erreichte George C. nur auf der Mailbox, schriftliche Anfragen blieben unbeantwortet.“
Dem Mann ist es zu raten sich der deutschen Presse nicht zu äussern, den seine Aussagen könnten absolut gedreht und verfäsclht in der Öffentlichkeit wiedergegeben werden. Dieser Atutorin des BILD-Artikels würde ich es sehr zutrauen.
BILD schreibt:
“Die Situation scheint ausweglos. Einen kleinen Hoffnungsschimmer gibt es dennoch.”
Hoffnungsschmimmer? Das heisst nichts Gutes für den Mann, wenn die Autorin von einem Hoffnungsschimmer redet. Man merkt hier total die parteilichkeit SEHR zu gunsten der Frau.
Fazit:
Der Artikel ist total einseitig verfasst.Die Autorin des Artikels greift in die emotionale Trickkiste, lässt die Entführerin als Opfer darstehen. Erwähnt keine Silbe von der Niedergeschlagenheit des Vaters. Erwähnt keine Silbe davon, dass das Kind seinen Vater vermisst. Versucht die Gerichte als “Böse” abzustempeln. In unserer deutschen Gesellschaft, in der die Werte der Familie immer mehr verloren gehen, und fast schon jedes dritte Kind nur noch bei einem Elternteil aufwächst und die Kinder ihren Vater nicht mehr als Vater, sondern nur noch als “Erzeuger” bezeichnen, sind solche Propganda-Artikel gegen Väter in der deutschen Presse, wenn ich sie lese, leider nichts mehr neues für mich. Der Wert der “Familie” wird zum Erbrechen abgeschafft. Stattdessen gibt es Ratgeber für alleinerziehende Mütter, wie man vom Vater des Kiindes das meiste Geld herausholen kann, eine Abtreibungsorganisation namens “Pro Familia”, die sich für das Töten von Kinden von den Krankenkassen einen Haufen Geld in den Arsch schaufeln lässt und einen zunehmenden Atheismus sowie eine Schwulen-Idelogie, angeführt von gottlosen links-grünen Parteien.
Und noch ein besonderer Hinweis von mir:
Vor ca. zwei Monaten “entführte” ein Vater christlichen Glaubens seine zwei Kinder in den Sudan. Über diesen Fall hatte die BILD auch berichtet. Hier hatte die BILD nicht für den Kindesentführer Partei ergriffen, wie im obigen Fall, sondern wiedermal zu Gunsten der Mutter berichtet. Über Sorgerechtsstreits berichten die deutschen Medien leider fast nur noch zu Gunsten der Frau.
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