von Thomas Lachetta – geschrieben am 26.12.2011
Der Freiburger Erzbischof, Robert Zollitsch, klagte heute am 2. Weihachtsfeiertag bei einem Gottesdienst in Karlsruhe an, dass alle drei Minuten ein Christ wegen seines Glaubens getötet wird. „Zu keiner anderen Zeit sind Christen wegen ihres Glaubens so zahlreich verfolgt worden wie heute“, sagte er während seiner Predigt.
In vielen Ländern müssen Christen um ihr Leben fürchten. Gestern, am ersten Weihnachtstag, starben bei Anschlägen auf Kirchen in Nigeria mindestens 40 Menschen. Zollitsch rief daher zu mehr Engagement für die weltweite Religionsfreiheit auf.
Gleichzeitig übte Zollitsch Kritik an die Europäische Union, da aufgrund wirtschaftlicher Interessen ausgeblendet werde, „dass die Länder, die etwa bei der Rettung des Euro helfen sollen, in ihrem eigenen Verantwortungsbereich Menschen aufgrund ihrer Religion diskriminieren und diese sogar um ihr Leben fürchten müssen“. Damit deutete er auf Chinas eventuellen Eingriff auf den Europäischen Rettungsschirm an.
Meine Meinung dazu:
Es ist traurig, dass Deutschland und (fast) alle anderen westlichen Staaten auch, überhaupt Beziehungen zu Ländern führen, in denen die Menschenrechte mit Füßen getreten wird. Mir wäre es sehr lieb, wenn die großen Global Player-Firmen nicht mehr in diesen Ländern ihre Waren produzieren würden. Aber was will man machen? Den Konsumenten interessiert es oft gar nicht woher ihre “Geiz ist Geil”-Ware herkommt. Hauptsache man hat was man will(, auf Kosten anderer).
Die weltweit meisten Chrstenverfolgungen üben Länder wie Nordkorea, Irak, Äthiopien, Saudi-Arabien, Somalia, Iran, Eritrea, Vietnam, China und Pakistan aus.
Doch weit muss man nicht reisen, um als praktizierender Christ diskrminiert zu werden. Christenfeindlichkeit ist z.B. an vielen Ecken im ostdeutschen Raum auch heute noch leider allgegenwärtig. Sei es bei der Anti-Abtreibungsdemonstration “Marsch für das Leben” (Links-grüne Gegendemonstranten beleidigen den ganzen Trauermarsch über die Lebensschützer) oder sei wenn der Papst in Deutschland zu Besuch ist (auch hier beleidigen links-grüne Gegendemonstranten das Christentum und den Papst). Aber wenn mal dann Weihnachten ist, dann wird groß gefeiert und man wünscht sich Frohe Weihnachten. Aber Was an Weihnachten eigentlich genau gefeiert wird, das wissen Viele gar nicht. Egal! Haupsache man hat sein eigenes Iphone oder Tablet-PC in der Tasche.
Das hat auch schon unser Papst Benedikt XVI. erkannt und hatte am morgen des gestrigen 1. Weihnachtfeiertages die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes kritisert.






























































































